Conceptpower Modular
CONCEPTPOWER DPA
Conceptpower Modular
Ein bedarfsgerechtes Power Protection-Konzept für kritische Anwendungen.10 - 100 kVA Module (hot-swappable) - unbegrenzt skalierbar und redundant.
Einschubmodulare USV-Systeme mit Safe-Swap für eine nachhaltig hohe Verfügbarkeit der Stromversorgung
Rechenzentren haben sich in den letzten Jahren nicht nur vermehrt, sondern sie haben sich auch verändert und müssen eine stetig wachsende Anzahl betriebskritischer Aufgaben erfüllen. Stillstandzeiten – ob geplant oder ungeplant - sind dabei äußerst unerwünscht. Kontinuierliche Verfügbarkeit, Flexibilität und Skalierbarkeit, Energieeffizienz, Servicefreundlichkeit und hohe Leistungsdichte sein heutzutage gefragt.
Dezentrale Parallelarchitektur für betriebskritische Anwendungen
Die neueste, einschubmodulare USV von Newave – Conceptpower DPATM (Dezentrale Parallelarchitektur) – ist mit speziellen Safe-Swap Modulen (SSM) ausgestattet und erfüllt alle Anforderungen hinsichtlich der Verfügbarkeit betriebskritischer Anwendungen.
Die Verwendung von Blade-Servern mit hoher Leistungsdichte hat dazu geführt, dass auch die modernen unterbrechungsfreien Stromversorgungssysteme anders konzeptioniert werden müssen.
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Ein einzigartiges Power Protection Konzept
Conceptpower DPA – die Highlights auf einen Blick
- Hohe leistungsdichte (200kW je Systemrack bzw. 340kW/qm;)
- Platzsparende Aufstellung
- DPA mit Safe-Swap Modulen (SSM)
- Höchste Verfügbarkeit der Stromversorgung
- TCO auf neuem Tiefstand
- Niedrigste Betriebskosten
- Flexibilität/Skalierbarkeit
- Einfach Erweiterung der Leistung; die Anlage wächst immer mit
- Optimale Servicefreundlichkeit
- Rasche Fehlerbehebung
- Fernüberwachung
- Unverzügliche Fehlerortung
Höchste Verfügbarkeit der Stromversorgung – die Herausforderung
Wissen Sie ganz genau, was ein Stromausfall alles bei Ihnen anrichten könnte? Das Risiko zu kennen und es in die entsprechende Verfügbarkeitsanforderung umzusetzen ist unabdingbar: Schon seit mehr als einem Jahrzehnt entwickelt wir Konzepte für die unterbrechungsfreie Stromversorgung mit höchster Verfügbarkeit, um es beispielsweise IT-Verantwortlichen und Gebäudemanagern zu ermöglichen, ihre Stromversorgungssysteme auf den Verfügbarkeitsbedarf abzustimmen.
Die höchste Verfügbarkeit der unterbrechungsfreien Stromversorgung wird durch Doppelwandlungstechnik mit redundanter Parallelarchitektur und einer einschubmodularen Konfiguration, d.h. unserer Safe-Swap-Technik, erreicht.
Höchste Verfügbarkeit, sprich kontinuierlicher Schutz Ihrer Stromversorgung, wird zusätzlich durch NewaveWatchTM, unserem Fernüberwachungs- und Managementsystem unterstützt.
Was bedeutet „Dezentrale Parallelarchitektur“ DPA?
Das DPA-Konzept basiert auf unabhängigen Einschubmodulen, welche die gesamte USV-Hardware und Software beinhalten und somit einen „Single point of failure“ ausschließen. Ein so genanntes Safe-Swap-Modul besteht aus dezentralen Komponenten, d.h. jedes hat eigene Mikroprozessoren, LC-Display, Leistungsmodule und einen statischen Bypass. Auch die Batterien sind für jedes Modul separat vorhanden.
Modular
Höchste Verfügbarkeit: einschubmodulare DPA
Damit Stillstandzeiten bei Ihnen zum Fremdwort werden – und um die kostenträchtigen Folgen einer Unterbrechung betriebskritischer Abläufe zu vermeiden – ist der Einsatz einer dezentralen Parallelarchitektur erforderlich.
Conceptpower DPA, nun in der zweiten Generation, basiert auf der speziellen Safe-Swap-Technik für den raschen und sicheren Modultausch, die höchste Verfügbarkeit ermöglicht.
Safe-Swap
Was ist SSM – Safe-Swap Modularität?
Das Hinzufügen oder Tauschen von Modulen in einem Stromversorgungssystem mit betriebskritischen Anwendungen wird häufig als eine delikate Aufgabe betrachtet. Um die Sicherheit und Verfügbarkeit nicht zu gefährden, sollte man hier möglichst einfache Routinen anstreben.
„Safe-Swap“ bei einem Modul bedeutet:Das Modul kann im Betrieb getauscht werden, d.h. ausgesteckt und wieder eingesteckt werden, ohne den Verbraucher von der Versorgung zu trennen. Somit werden die Verfügbarkeitsklassen Tier III und Tier IV erfüllt.Das Modul kann getauscht werden, ohne den Verbraucher über den Umgehungsschalter auf das ungeschützte Netz zu schalten. Man bezeichnet dies auch als „Hot Swap“.Das Modul ist von Anfang an auf einen einfachen und sicheren Tausch ausgelegt, d.h. ist vom Rest des Systems immer gut isoliert. Beim Tausch oder Hinzufügen von Modulen ist die Gefahr von Bedienfehlern, die zu einer Beschädigung des Moduls oder u einem Lastausfall führen konnten, weitgehend ausgeschlossen.
Die besondere SSM-Technik bezeichnet also ein einschubmodulares Konzept, das nicht nur den Tausch im laufenden Betrieb, sondern auch die Sicherstellung der Verbraucherversorgung in diesem Zusammenhang garantiert. Und nicht nur das: die Versorgung erfolgt weiterhin über die USV und nicht über eine möglicherweise weniger zuverlässige Stromquelle, z.B. das unsichere Netz. Ein ideales Konzept also angesichts der Gegebenheiten in modernen Datenzentren, bei denen eine maximale Datenverfügbarkeit angestrebt wird.
Watch
Häufig wird gemeint, man könne eine USV-Anlage nach der Installation einfach vergessen. Anlagen für die unterbrechungsfreie Stromversorgung sind jedoch komplex und – ganz gleich, wie sicher sie vom Konzept und der Fertigung her sind – fordern sie doch regelmäßige Wartung und laufende Überwachung. Ansonsten könnte es zu Situationen kommen, in denen die ständige Verfügbarkeit betriebskritischer Anwendungen gefährdet wäre.
Unser Watchsystem wurde entwickelt, um Fehler zu identifizieren und zu beheben, noch bevor sie zu ernsten Problemen Anlass geben. Es dient also als Frühwarnsystem und löst Probleme, ehe sie kritische Dimensionen annehmen können. Das System hat umfassende Kommunikationsoptionen, d.h. die erfassten Parameter können über Modem, GSM oder Internet übertragen werden.
Unser Watch-Programm verbindet ein effizientes USV-Management mit umfassendem proaktivem Service. Diese sind als wichtiges Element der Stromversorgung zu betrachten, wenn man höchste Verfügbarkeit betriebskritischer Anlagen anstrebt. Die fortlaufende Überwachung ist ein „Katastrophenschutz“, der sich rasch bezahlt macht. Servicetechniker in unserem Servicezentrum oder dem lokalen Servicepunkt stehen jederzeit bereit, um kritische Situationen zu erkennen und zu entschärfen.
Weshalb ist TCO ein wichtiger Begriff?
USV-Anlagen arbeiten 24 Stunden täglich und 365 Tage im Jahr – von Schaltjahren ganz zu schweigen – und haben eine Lebenserwartung von mehr als 10 Jahren.
Die TCO (Total Cost of Ownerschip) einer USV-Anlage während ihrer Gebrauchsdauer beträgt häufig ein Mehrfaches der ursprünglichen Investitionskosten.
Großen Einfluss auf die TSCO haben die folgenden Parameter:
- Energieeffizienz, also der Wirkungsgrad der USV bei Voll-/Teillast
- Energiebedarf für Raumkühlung
- Bedarfsgerechte USV-Leistungsdimensionierung
- Möglichkeit einer Leistungserweiterung ohne zusätzliche Stellfläche
- Leistungsfaktor und Klirrfaktor am Eingang
Das Diagramm zeigt die Wirkungsgradkennlinie der Conceptpower DPA, die anschaulich belegt, dass auch bei niedrigen Teillasten hohe Wirkungsgrade erzielt werden.
Energy
Geringe Verlustleistung bei Teillast bedeutet erhebliche Energieeinsparungen
Den wichtigsten Einfluss auf die Lebensdauerkosten einer USV-Anlage haben die Verluste im Betrieb. Die in den Datenzentren erzeugte Wärme muss durch ein geeignetes Kühlsystem abgeleitet werden. Jedoch verursacht auch dies Verluste und trägt daher zu den Betriebsverlusten insgesamt bei.
In redundanten USV-Konfigurationen arbeiten die einzelnen Module mit einer Teillast, die typischerweise 40-60% der USV-Nennleistung beträgt.
Conceptpower DPA mit der speziellen ESIS-Technik (Energy Saving Inverter Switching) wurde darauf ausgelegt, hohe Wirkungsgrade bei Teillast und Nennlast zu erzielen.
Richtige Dimensionierung des USV-Systems
Dank der Skalierbarkeit echter einschubmodularer USV-System ist es möglich, mit wachsenden Anforderungen an den Leistungsbedarf weitere Module hinzuzufügen. Daher ist es nicht nötig, in Leistung zu investieren, die zum Zeitpunkt der Erstinstallation noch nicht benötigt wird. Die Verluste einer Überdimensionierung werden also vermieden.
Über die gesamte Lebensdauer des USV-System gerechnet, werden so auch die Gesamtkosten niedrig gehalten.
Das einschubmodulare Conceptpower DPATM-Konzept mit Modulen, die im Betrieb getauscht werden können, wächst bei steigendem Leistungsbedarf einfach mit – und das ohne Betriebsunterbrechung oder Umschaltung des Verbrauchers auf ungeschützte Netzversorgung. Eine Erweiterung auf bis zu 200kW ist in einem Rack ohne weiteren Stellflächenbedarf möglich. Leistungen von mehr als 200kW lassen sich mit einem zusätzlichen Systemrack problemlos erreichen. Es sind dann Ausgangsleistungen bis weit über 800kW (900kVA) möglich.
Niedriger Klirrfaktor am Eingang und ein Leistungsfaktor nahe 1 – geringere Installationskosten
Conceptpower DPA mit ABT (Advanced Booster Technology) liefert einen Eingangsleistungsfaktor nahe 1 und reduziert den Klirrfaktor (THDi) am Eingang auf Werte unter 3%, auch bei Teillast. Dadurch wiederum wird die teure Überdemensionierung con Notstromgeneratoren überflüssig, die oft als Netzersatzanlage bei längeren Versorgungsunterbrechungen eingesetzt werden.
Ein Leistungsfaktor nahe 1 bei Voll- und Teillasten ermöglicht zudem eine Reuzierung der Kabel- und Sicherungsgrößen.
Space
Kompakte Ausführung – dank DPA
Durch den transformatorlosen Aufbau konnten die Module sehr kompakt gestaltet werden und haben somit geringe Abmessungen und niedriges Gewicht. Bis zu 5 Module können in einem Systemrack untergebracht werden, wobei sich eine höchste Leistungsdichte von bis zu 342kW/qm; erreichen lässt. Blade-Server haben einen kapazitiven Leistungsfaktor (pf) und fordern daher auch eine geeignete Leistung von der USV.
Conceptpower DPA liefert volle Nennleistung im pf-Bereich von 0,9 (kapazitiv) bis 0,8 (induktiv). Somit muss eine USV nicht überdimensioniert werden und wertvolle Stellfläche im Datenzentrum wird eingespart.
Die geringe Anzahl von verwendeten Komponenten bedeutet eine Schonung unserer natürlichen Ressourcen und somit der Umwelt.
Dazu zählt auch, dass die kompakte Ausführung der modularen Conceptpower DPATM durch die geringere Verpackungsgröße auch logistische und ökologische Vorteile bringt, sprich geringeren Aufwand für den Transport zum Kunden.













